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Browser-Streit: EU ermittelt weiter gegen Microsoft
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Browser-Streit: EU ermittelt weiter gegen Microsoft
16.06.2009 von -=]LCL[=-|SplashArt
Nachdem Microsoft letzte Woche entschieden hatte, das neue Betriebssystem Windows 7 ohne den Internet Explorer auszuliefern (wir berichteten), schien der Kartellstreit um den Microsoft-Browser beendet. Doch nun kündigte die EU-Kommission an, dass man die Ermittlungen fortführen werde.
Die Kommission ermittelt gegen Microsoft wegen des Verdachts, dass der Software-Hersteller sein Quasi-Monopol bei Betriebssystemen ausgenutzt haben könnte, um die Verbreitung seines Browsers Internet Explorer zu forcieren. Dass der Browser mit Windows ausgeliefert und installiert wird sehen die Wettbewerbshüter als einen unfairen Vorteil gegenüber Mitbewerbern wie Mozilla und Opera an.
Die Microsoft-Entscheidung, bei Windows 7 stattdessen einfach komplett auf den Browser zu verzichten, stellt für die Kommission jedoch keine adäquate Lösung dar. Sie hat angekündigt, dass man Microsoft verpflichten wolle, Windows inklusive Konkurrenz-Browsern auszuliefern, falls die Ermittlungen zu dem Ergebnis führen sollten, dass Microsoft seine marktbeherrschende Stellung illegal ausgenutzt habe.
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